Sachsen mit der Kulturhauptstadt Dresden

"Bewegtes Meer aus Erde" nannte Heinrich Kleist einst Sachsen, zu dem neben dem Hügelland zwischen Leipzig und Dresden, auch das Erzgebirge, das Elbsandsteingebirge, das Lausitzer und das Zittauer Bergland, sowie das Vogtland gehören.

SachsenUnbestritten ist Dresden nicht nur die Landes- sondern auch die Kulturhauptstadt Sachsens. In den Bombennächten 1945 fast völlig zerstört, begann ab 1951 der mühsame Wiederaufbau. Heute gehört die Altstadt Dresdens zum Weltkulturerbe und die zahlreichen Barock- und Renaissancebauwerke erstrahlen im neuen Glanz. Theater und Oper sind weltweit bekannt. Museen mit berühmten Kunstsammlungen, sowie Werken alter Meister, daneben historische und völkerkundliche Museen erwarten Sie zuhauf.

Auch Leipzig ist nicht nur eine Messestadt, sondern besitzt mit dem Gewandhausorchester und dem 1212 gegründeten Thomanerchor ein weltberühmtes musikalisches Erbe.

Eines der faszinierendsten Reiseziele Deutschlands ist die Sächsische Schweiz, der deutsche Teil des Elbsandsteingebirges. Breit fließt die Elbe durch die Landschaft mit seinen fast unberührten Mischwäldern und den unmittelbar daraus emporsteigenden, oft bizarr zerklüfteten Felstürmen.

Sehr zu empfehlen ist eine Schiffstour mit der "Weißen Flotte" auf der Elbe. Sechs Stunden brauchen die Schiffe für die Fahrt stromaufwärts bis Schmilka an der tschechischen Grenze, vier Stunden stromabwärts, mit Aufenthalt an allen wichtigen Uferorten.

Im Erzgebirge treffen Sie auf gut ausgebaute Wanderwege, können stillgelegte Bergwerke besichtigen oder an einem der Heimatfeste wie am Töpfermarkt in Anaberg-Buchholz teilnehmen. Bekannt ist das Erzgebirge auch für seine besonders schönen Weihnachtsmärkte.

Auch das Lausitzer Bergland, das Teil des Sudentengebirges ist und das Zittauer Gebirge laden zu ausgiebigen Wanderungen ein.

So kann Ihnen Sachsen das Flair von Weltstädten ebenso bieten, wie das Eintauchen in naturbelassene, urwüchsige Landschaften.

Fotos: pixelio