Sachsen-Anhalt ein Bundesland mit interessanter Kultur und Geschichte
Sachsen-Anhalt ist das Bundesland mit den meisten als Weltkulturerbe der Unesco ausgezeichenten Stätten Deutschlands.
Dazu gehört Eisleben, die Geburtsstadt Martin Luthers, Wittenberg, wo er seine 95 Thesen an das Portal der Schlosskirche geschlagen hat, ebenso wie die historische Altstadt von Quedlinburg mit seinen kopfsteingepflasterten Gassen und den 1200 Fachwerkhäusern.
Zum Kulturerbe gehört auch das Dessau-Wörlitzer Gartenreich, dass Schlösser und Kirchen, Gemäldegalerien und im englischen Stil angelegte Landschaftsparks umfasst. Teil hiervon ist der Görlitzer Park mit dem Gotischen Haus, der Luisenklippe, einer Kettenbrücke und weiteren Attraktionen.
Mit 1142 Metern ist der Brocken im Harz, auch dieser zum Bundesland Sachsen-Anhalt gehörend, der höchste Berg Norddeutschlands. Zum ersten Mal nachweislich bestiegen wurde der Berg im Jahr 1572, die berühmtesten Harz-Wanderer, die den Gipfel des Brockens, der oberhalb der Baumgrenze liegt, erreichten, aber waren Goethe und Heine.
Karg sind die Böden des Harzes und Dörfer mit dem Namen "Sorge" und "Elend" lassen auf ein altes Wohlstandgefälle zwischen den Bewohnern der fruchtbaren Gegend rund um Magdeburg und den Gebirgsbewohnern schließen. Heute ist der östliche Harz ein touristisch gut erschlossenes und beliebtes Wandergebiet.
Magdeburg, die Landeshauptstadt, war bereits als Kaiserpfalz Ottos I. im Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation bekannt und kann auf ein über 1200jähriges Bestehen zurückblicken. Berühmt ist der Magdeburger Dom, der das Grab Ottos I. enthält. Selbst antike Säulen aus Marmor und Granit, die vermutlich aus Ravenna stammen, befinden sich in der Katherale.
Wer Sachsen-Anhalt bereist, kann in jedem Fall interessante Einblicke in die deutsche Kultur und Geschichte erhalten oder sich auf Wanderungen im Harz in die Natur zurückziehen.
Fotos: pixelio
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