Das Saarland nicht nur eine Industrieregion
Viel Natur werden Sie im Saarland, dass zu Unrecht das Image einer Industrieregion hat, kennenlernen.
Früher spielte allerdings der Bergbau mit seiner Förderung der Kohle, eine große Rolle. Doch heute rauchen die Schlote nicht mehr und viele der einstigen Bergwerke wurden zu Museen umfunktioniert. Lohnend ist ein Besuch des "Saarländischen Bergbaumuseums Bexbach", dass Ihnen einiges über die Geschichte des Bergbaus vermitteln kann.
Freude am Feiern, Geselligkeit und eine "flinke Zunge" sagt man den Bewohnern des kleinesn Bundeslandes, an den Grenzen zu Frankreich und Luxemburg, nach. Eine Vielzahl von Volks- und Weinfesten und Heimatvereine mit hohen Mitgliederzahlen scheinen dies zu bestätigen.
Wander- und Naturfreunde werden sich im Saargau, der buckeligen Hochfläche mit seinen Äckern und Wiesen sicherlich sehr wohl fühlen, der dazugehörige Hochwald ist Teil des Naturparks Saar-Hundsrück.
Ein weiteres Erholungsgebiet liegt nördlich von Sankt Wendel. Hier führt sie die 30 Kilometer lange "Straße der Skulpturen" bis zum Bostalsee. Von 51 Künstlern aus 12 verschiedenen Ländern wurden hier insgesamt zunächst 57, mittlerweile aber 63 Skulpturen aufgestellt. Als letztes kam erst im Mai 2008 eine Stahlskulptur mit dem Namen "im Wind" hinzu.
Selbst das Industriegebiet, flussabwärts von der Landeshauptstadt Saarbrücken, ist überall von Wäldern gesäumt. Saarbrücken ist die einzige Großstadt des Landes. Theater, Museen, Orchester und Chöre tragen zum kulturellen Leben bei. Sehenswert ist auch das Barockschloss der Stadt.
Urlauber im Saarland werden den eigenwilligen, internationalen Charakter dieses Bundeslandes schätzen und lieben lernen.
Fotos: pixelio
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