Brandenburg

Brandenburg"Streusandbüchse des Reiches" wurde Brandenburg im alten Preußen einst genannt. Und so wachsen auf den sandigen Böden des größten neuen Bundeslandes Kiefern, Birken und Ginsterbüsche. Dazwischen liegen Seen und Flüsse, sowie vermoorte Talebenen wie die im Oderbruch, im Spreewald oder im Havelland.

Ganze 15 Naturschutzgebiete nennt Brandenburg sein eigen. Im Nationalpark "Unteres Odertal" können Sie sich in der einzigen intakten Polderlandschaft Deutschlands auf Wanderungen begeben, im Biosphärenreservat "Elbe-Brandenburg" haben Sie die Gelegenheit auf erlebnisreichen Fußmärschen oder Fahrradtouren eine der tier- und artenreichsten Flusslandschaften Deutschlands zu erkunden, im Naturpark Barmin befinden Sie sich vor den Toren der Großstadt Berlin. Dieser Park ist länderübergreifend, das heißt, er gehört zu Berlin wie auch zu Brandenburg. Ein Abstecher nach Berlin, dass übrigens völlig von Brandenburg umschlossen ist, lohnt sich natürlich immer.

Zu einem ganz besonders attraktiven Naturpark gehören die "Uckermärkischen Seen". Über 200 Seen, Bäche und Moore nennt das Naturschutzgebiet sein eigen. Krebse, Fischotter und Sumpfschildkröten sind hier zuhause. Viel Spaß machen Paddel- und Kanutouren durch diese völlig naturbelassene Landschaft.

Unter den Städten Brandeburgs ist die Landeshauptstadt Potsdam die größte und auch die traditionsreichste. Das Schloss Sanssouci mit seinem großen Park, eines der schönsten Hohenzollerschlösser überhaupt, wurde von der Unesco zum Weltkulturerbe erklärt. Neben dem Schloss sind die drei Stadttore, das Brandenburger, Nassauer und das Jägertor seit der Öffnung der Grenze wieder zum Hauptanziehungspunkt für die Besucher geworden.

Außerhalb der großen Städte ist Brandenburg ein Naturparadies, dass Urlauber, die nicht von Touristenströmen "erschlagen" werden wollen, einzigartige Erlebnisse bietet.