Berlin präsentiert sich seinen Besuchern immer wieder neu.
Als einzige wirkliche Weltstadt Deutschlands, läßt sich Berlin getrost bezeichen. Gleichzeitig ist die 3,4 Millionen Einwohner zählende Metropole, ein eigenständiges Bundesland.
Die Sehenswürdigkeiten sind so zahlreich, dass sie sich kaum aufzählen lassen und die Theater, Orchester und Chöre sind weltberühmt. Höhepunkt des Films ist die alljährlich stattfindende Berlinale, eine der attraktivsten Großveranstaltungen überhaupt, die mit der Vergabe des Silbernen und des Goldenen Bären für die besten neuen Filmvorführungen schließt.
Der Kürfürstendamm, schon in den Dreißiger Jahren des vorigen Jahrhunderts berühmt, ist immer noch eine der größten europäischen Boulevards.
Doch zum wichtigsten Wahrzeichen der Stadt wurde nach der Wiedervereinigung von Ost und West das Brandenburger Tor. Seit seiner Öffnung am 22. Dezember 1989 steht das, nach dem Vorbild der Athener Propyläen erbaute Tor, als Symbol für die überwundene Teilung.
Vom Osten her gesehen bildet das Brandenburger Tor mit seinen fünf Durchfahrten, den imposanten Abschluss der Straße "Unter den Linden". Dieser 60 Meter breite Boulevard war im alten Berlin das Paradestück der Stadt. Zu beiden Seiten der "Linden" stehen eine Reihe geschichtlich wie architektonisch bedeutender Bauten: die Humboldt-Universität im ehemaligen Prinz-Heinrich-Palais, die 1818 von Friedrich Schinkel errichtete "Neue Wache", die seit 1960 zum Mahnmal für die Opfer des Faschismus und des Militarismus enannt wurde oder das einstige Zeughaus, in dem jetzt das Museum für Deutsche Geschichte untergebracht ist.
Viele Wege führen heute durch Berlin, die man zu Zeiten der Berliner Mauer nicht hätte gehen können. Über den Potsdamer Platz zum Beispiel oder von Kreuzberg zur Nikolaikirche und zum Molkenmarkt.
Berlin, wer einmal dort war, kehrt immer wieder!
Fotos: pixelio
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